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Aktionstag Internet

Was unterscheidet eigentlich den herkömmlichen Brief von einer Messenger-Nachricht? Die Frage wirkt zunächst recht einfach, vor dem Hintergrund von Datenschutz und Verbraucherrechten können die Antworten aber nachdenklich stimmen. Welche Rolle spielen Daten im Internet und für Anbieter von Messenger-Diensten, was bezwecken Youtube, Tiktok und Instagram eigentlich für sich selbst? Wie lange bewegen sich Schülerinnen und Schüler täglich im Internet und wem begegnen sie dabei (wahrscheinlich) so alles? Über solche Aspekte und Fragen haben in dieser Woche unsere Klassen 5 unter Anleitung von dem Medienpädagogen Jens Wiemken nachgedacht, und es waren intensive Tage mit Gesprächen, kurzen Filmen und praktischen Übungen. Dass das Internet Gefahren birgt und dort nicht ausschließlich nette Menschen unterwegs sind, ist auch den Kindern bereits in der Theorie bewusst; wie und wo Kontaktaufnahmen passieren, stimmte schon nachdenklich, und den Gedanken, vielleicht schon einmal von Personen mit unlauteren Absichten im Chat angesprochen worden zu sein, fanden viele berechtigterweise gruselig. Doch es ging an diesen Tagen nicht darum, den jüngsten Nutzerinnen und Nutzern Angst zu machen, sondern um Aufklärung – über Möglichkeiten, aber auch Gefahren, die im Internet lauern, und auch über Mobbing und Cypermobbing.

Der Tag endete jeweils aber mit einem positiven Gedanken: Alle sollten für sich drei Personen notieren, denen sie vertrauen und an die sie sich wenden könnten und würden, wenn sie Probleme hätten, mindestens eine davon sollte erwachsen sein. Mit dem guten Gedanken, selbst in unguten Situation nicht alleine und dem Problem hilflos ausgeliefert zu sein, ging dieser jeweils intensive Schultag für unsere Jüngsten zu Ende.

Text: Gb, Foto(s): Gb

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