Beim Thema Kindheitshelden gibt die Q2 auch immer etwas von sich selber preis, allerdings darf man wohl nicht „Lieblingsfilm, als ich klein war“ mit „Vorbild, dem ich nachgeeifert habe“ gleichsetzen. So traf man auch in diesem Jahr beispielsweise Bibi und Tina, Hanni und Nanni, Mario (wo war eigentlich Luigi?), Paddington, Minions, Bob der Baumeister, Phineas und Ferb, Findus (ohne Pettersson), Elfen, das Sams, eine Cinderella im selbstgenähten (!) Kleid, Hermine, Pippi Langstrumpf oder Shrek im Foyer an. Bunt, fantasievoll, wunderschön, man wollte mit der Elfe zusammen den Gang entlangschweben. Und die Lehrkräfte fühlten sich bei dem Anblick vielleicht ein bisschen zurückversetzt in die Zeit, als diese mittlerweile Jugendlichen als kleine Fünftklässlerinnen und Fünftklässler durch die Flure getobt sind und ihre Helden auf T-Shirts und Pullis mit sich trugen.
Und der geht raus an alle Eltern: Ein junger Mann mit Hemd, Sakko und Namensschildchen am Revers wurde versehentlich für einen Referenten beim heutigen Projekttag für den Jahrgang 10 gehalten, auf Nachfrage reagierte er überrascht und verwies auf die Mottowoche. „Was ist heute das Thema?“ – „Kindheitshelden.“ – „Und als wer gehen Sie?“ – „Als mein Vater.“ Taschentuch gefällig?
Text: Gb, Foto(s): Gb





