Gymnasium Cäcilienschule Oldenburg

unesco-projekt-schule

Projekte

Hier stellen wir Ihnen die Projekte vor, die an der Cäci zusätzlich und übergeordnet zum Unterricht laufen. Manche der Projekte haben zusätzlich eigene Seiten.

Diese Projekte führen als Idee Gruppen klassen-, jahrgangs-, geschlechterübergreifend zusammen, beziehen Lehrer und Eltern mit ein und bestimmen so maßgeblich den "Schulgeist" der Cäci. - Selbst wenn einzelne nicht in allen diesen Gruppen mitarbeiten können, so prägt die in der Summe der Ideen enthaltene Grundhaltung in unserem Miteinander doch die persönliche Einstellung unserer Schülerinnen und Schüler zur Umwelt und zur Gesellschaft.

  • unesco-projekt-schule, (siehe auch dort), verantwortlich und Ansprechpartnerin ist Frau Tellechea
  • Internationale Umweltschule, (siehe auch dort), verantwortlich und Ansprechpartner ist Herr Dr. Syfuß
  • OLMUN,  (siehe auch dort), verantwortlich und Ansprechpartner ist Herr Spanehl
  • Schulgeschichte, verantwortlich und Ansprechpartnerin ist Frau Goldbach
  • ShS - Schüler helfen Schülern, (siehe auch dort), verantwortlich und Ansprechpartnerin ist Frau Triebfürst
  • Soziales Engagement, verantwortlich und Ansprechpartnerin ist Frau Triebfürst
  • Streitschlichter, verantwortlich und Ansprechpartnerinnen sind Frau Hinrichs und Frau Janßen-Bartels
  • HERA, verantwortlich und Ansprechpartnerin ist Frau Goldbach

 

unesco-projekt-schule

Verantwortlich und Ansprechpartnerin ist Frau Tellechea. Mehr Informationen auf der eigenen Seite.

 

Internationale Umweltschule

Verantwortlich und Ansprechpartner ist Herr Dr. Syfuß. Mehr Informationen auf der eigenen Seite.

 

Oldenburg Model United Nations (OLMUN)

Verantwortlich und Ansprechpartner ist Herr Spanehl. Mehr Informationen auf der eigenen Seite.

 

Schulgeschichte

Die AG Schulgeschichte befasst sich mit der Vergangenheit der Cäcilienschule seit ihrer Gründung 1867 und setzt dabei - auch je nach Interesse der Gruppe - verschiedene Schwerpunkte: Die AG etablierte sich im Kontext der Ausgestaltung des Erinnerungsganges 2012; im Gottesdienst am 10.11. wurde das Schiksal der jüdischen Schülerinnen an der Cäci in der NS-Zeit beleuchtet, an denen die ganze Bandbreite des Holocaust deutlich wird. 2014 begann die AG zusammen mit der Künstlerin Patricia Borges mit der Arbeit an einem Mahnmal für diese Schülerinnen, das am 27.1.2015 in der Aula enthüllt wurde. Parallel dazu arbeitete die Gruppe an ihrem Beitrag für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten über die Situation der Flüchtlinge und Vertriebenen an der Cäci in der Nachkriegszeit. Im Vorlauf auf das Jubiläumsschuljahr wurden dann die Ursprünge beleuchtet: Wer war eigentlich Cäcilie und wo hat sie in Oldenburg Spuren hinterlassen? Das Schuljahr 2016/17 stand dann unter dem Einfluss des anstehenden Jubiläums; die AG-Mitglieder halfen bei der Erstellung der Festschrift und der Fotoausstellung zum Thema "150 Jahre Cäcilienschule". Mit einem Wettbewerbsbeitrag, der das Verhältnis der Konfessionen an der Cäci in der Nachkriegszeit untersuchte, gewannen Schülerinnen beim Geschichtswettbewerb 2016/17 zum Thema "Gott und die Welt" einen Landessieg. Großes Interesse erregt immer wieder die Frage: "Wie war das eigentlich bei uns an der Schule im Krieg?" Darum standen seitdem zunächst die Zeit des Zweiten Weltkrieges und im Schuljahr 2018/19 die des Ersten Weltkrieges im Mittelpunkt. Dazu untersuchen die Schüler´ alte Fotos und lesen die Jahresberichte im Original, sie ordnen das Geschehnisse in der Schule in den historischen Gesamtkontext ein und entdecken dabei auch immer wieder Parallelen zu ihrer Gegenwart.

Schulgeschichte ist ein spannendes Thema, das zum tätigen Forschen einlädt und anregt, ein Thema mit vielen Momenten, in denen die Kluft zwischen Vergangenheit und Gegenwart ganz schmal wird, wenn dem Forschenden bewusst wird, dass diese untersuchte Vergangenheit an dem Ort der eigenen Gegenwart spielt und in sie hineinwirkt.

Verantwortlich und Ansprechpartnerin ist Frau Goldbach.

 

ShS - Schüler helfen Schülern

Seit dem Herbst 2006 läuft unser ShS-Projekt (GK-Genehmigung 14.06.06). - Bei ShS geht es im Wesentlichen darum, dass ältere, „erfahrene“ Schüler*innen höherer Klassen (9 -12) als ShS-Lehrer jüngeren Schülern*innen (Jg. 6-10) Nachhilfeunterricht in den Hauptfächern erteilen, in denen die Leistungen noch verbessert werden müssen. Dabei führt eine enge Absprache der älteren Schüler*innen mit den Fach- oder Klassenlehrer*innen zu einer sehr gezielten Hilfe. Dahinter steckt aber auch der übergeordnete Gedanke der gegenseitigen Hilfe in einer Schulgemeinschaft; dazu gehört die gezielte Verbindung einzelner Jahrgänge.

Verantwortlich und Ansprechpartnerin ist Frau Triebfürst.

 

Soziales Engagement

Die pädagogischen Leitlinien der Cäcilienschule orientieren sich an den Leitideen der UNESCO Projektschulen. Der wertschätzende Umgang mit anderen wird im täglichen Miteinander gezielt gefordert und gefördert. Durch Übernahme von gemeinschaftsdienlichen Aufgaben in der Schule, aber auch außerhalb können Schüler*innen die Notwendigkeit und den Nutzen verantwortlicher Tätigkeit für sich und andere kennenlernen und Verhaltensmuster entwickeln, die auch in Zukunft ein friedliches, faires und solidarisches Zusammenleben sichern. Immer mehr wird soziales Engagement auch Einstellungskriterium und gewinnt damit für die Zukunft der Schüler*innen eine enorme Bedeutung. Die Erfahrung zeigt, dass einige Schüler*innen diesen Gedanken immer schon vorbildlich umsetzen und sich uneigennützig für andere an ihrer Schule einsetzen. Doch nicht alle erreicht dieser Gedanke, nicht allen ist er als Möglichkeit bewusst. Aus diesen Vorüberlegungen entstand an unserer Schule das Projekt „Soziales Engagement“.

In der Cäcilienschule sind die Schüler*innen aufgefordert, sich mindestens ein Mal im Zeitraum zwischen dem 7. und dem 11. Schuljahr sozial zu engagieren. Die Tätigkeit sollte mindestens ein Jahr durchgeführt werden und in der Regel eine Stunde pro Woche umfassen. Möglich sind verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten innerhalb der Schule wie zum Beispiel die Mitarbeit in der SV, die Mitarbeit in der Bibliothek, bei den Pausenaufsichten, bei Sportfesten und Projekttagen, bei Arbeitsgemeinschaften und bei der  Mittagsbetreuung, bei der Sammlungsbetreuung der Naturwissenschaften, der Musik, des Sports, bei der Schulreinigung, im Cäciteriabetrieb, durch Übernahme von Patenschaften für jüngere Schüler und Klassen, durch die Aufnahme und Betreuung von Gastschüler*innen.

Nach Abschluss des jeweiligen Engagements erhalten die Schüler*innen ein Zertifikat, das späteren Bewerbungen beigefügt werden kann. Zu Beginn eines Schuljahres werden im Foyer Listen ausgehängt, in die sich die Schüler*innen eintragen können. Die Projekte beginnen dann in der Regel nach den Herbstferien.

Verantwortlich und Ansprechpartnerin ist Frau Triebfürst.

 

Streitschlichter

„Wenn zwei sich streiten, helfen die Dritten!“ So könnte man das Konzept der Streitschlichtung in einem Satz beschreiben.

In der Schule ist es oft so, dass dieser Dritte der Lehrer ist. Manchmal jedoch ist die Pause zu kurz für ein Gespräch; manchmal fehlt auch der ruhige Ort; manchmal ist der Lehrer auch gar nicht der, dem Schüler ihre Probleme erzählen wollen.

Deshalb werden an der Cäci Streitschlichter im Rahmen einer AG ausgebildet. Inzwischen kann den 5.-, 6.-und 7-Klässlern jeden Tag Hilfe angeboten werden. Dabei geht es um Schulhofstreitigkeiten über Fußballtore, aber auch um Probleme innerhalb von Freundschaften oder Klassengemeinschaften.         
In den Gesprächen geben die Schlichter keine Lösungen vor, sondern helfen dabei, dass gegenseitiges Verständnis und eine für beide akzeptable Lösung entwickelt werden. Sie behandeln alle Probleme unparteiisch und vertraulich. Zu finden sind die Streitschlichter jeden Tag in der 2. großen Pause in Raum 04.

Darüber hinaus führen die Streitschlichter in den 5. oder 6. Klassen selbst erarbeitete, kleine Sozialtrainings durch, in denen es um Kooperation, gegenseitiges Vertrauen und Verhalten in Konfliktfällen geht. Hier wird zum Beispiel geübt, einander gut zuzuhören oder sogenannte win-win-Lösungen anzustreben.

Verantwortlich und Ansprechpartnerinnen sind Frau Hinrichs und Frau Janßen-Bartels.

 

HERA

Die HERA-Arbeitsgruppe ist Teil des internationalen Forschungsprojekts "Intoxicating Spaces. The Impact of New Intoxicants on Public Spaces in Europe, c. 1600 - 1850", das im Zeitraum 2019-2021 läuft. An dem Projekt arbeiten Universitäten, Schulen und Museen aus Deutschland, England, Schweden und den Niederlanden mit. Die Cäci-Gruppe von 12 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 bis 11 beschäftigt sich vorrangig mit der Verbreitung von Kaffee, Tee, Tabak, Zucker, Opium und Tee über Handelswege im Nordwesten Deutschlands und plant eine interaktiv gestaltete Ausstellung zu diesem Thema. Fragen, die die Schüler*innen interessieren, sind, welche Substanzen früher auf welche Art und Weise und auf welchen Transportwegen zum Konsumenten gelangt sind, besonders der Aspekt des Illegalen reizt viele Gruppenteilnehmer*innen.

Verantwortlich und Ansprechpartnerin ist Frau Goldbach. (Foto: Gb)

HERA