Gymnasium Cäcilienschule Oldenburg

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Gleichberechtigung der Geschlechter

Das vierte Ziel: Hochwertige Bildung

In Artikel 3 des Grundgesetzes heißt es „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. Die meisten Menschen denken, dass das heutzutage selbstverständlich ist, doch in vielen Regionen der Welt und auch in westlichen Ländern wie Deutschland werden Frauen noch immer ökonomisch und sozial benachteiligt. Noch heute wird vielen Mädchen Bildung, Gesundheitspflege und die Möglichkeit auf Berufsausübung vorenthalten. Sie werden ohne eigene Zustimmung verheiratet und sind in einer patriachischen Gesellschaft sozusagen als Bürger zweiter Klasse untergeordnet, und müssen sich um Haus und Kinder kümmern, ohne die Option eine eigene Karriere zu beginnen. Frauen werden in der Politik und im wirtschaftlichen Vorstand nicht adequat repräsentiert. Heute sind Männer und Frauen in den meisten Ländern nach dem Gesetz gleichberechtigt. Auch in Deutschland werden Frauen jedoch heute noch benachteiligt, beispielsweise im STEM-Sektor oder bei Promotionen zu Führungspositionen. Sexismus ist auch ein soziales Problem, dass sowohl Männern als auch Frauen schadet: Die Fähigkeiten, Meinungen und Gefühle von Frauen werden in Diskussion oft nicht ernst genommen. Männer werden oft in Sozialberufen wie der Altenpflege oder Erziehung nicht akzeptiert und es fällt noch immer vielen Männern schwer, ihre „unmännlichen“ positiven Emotionen wie Liebe zu zeigen und auszuleben, was zu immensen psychischen Problemen führen kann.

Text von Fiete Schwettmann und Alexandra Wolff