Gymnasium Cäcilienschule Oldenburg

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Informationen für neue Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I

Liebe Schülerin, lieber Schüler!
Wir begrüßen dich herzlich an der Cäcilienschule! Damit du dich gleich zurechtfindest, haben wir einige Informationen zusammengestellt. Wir wünschen dir einen guten Start, viel Erfolg und immer ein gutes Gefühl, wenn du morgens den Weg in die Cäcilienschule antrittst! 
Deine gesamte Lehrerschaft,
Dein Schulleiter,

Oldenburg, August 2016


 Übersicht


Schulleitung und Verwaltung

Schulleiter ist Herr Held, sein ständiger Vertreter ist Herr Weiland. (Bilder)
Im Sekretariat im 1. Stock arbeiten unsere Sekretärinnen Frau Schürmann und Frau Meyer. Sie kümmern sich auch um Schülerausweise, Busfahrkarten, Unfallmeldungen oder Bescheinigungen.

Telefon: 0441 - 777 99 74 - E-Mail: sekretariat
Telefax: 0441 - 777 52 13 - Homepage: www.caeci.de


Im Notfall, z.B. bei dringenden Anrufen oder Unfällen kannst du dich jederzeit an Frau Schürmann oder Frau Meyer wenden. Ansonsten halte dich bitte an die Sprechzeit:

Sprechzeit des Sekretariats für Schüler ist nur in der 1. großen Pause 9.25 - 9.45 Uhr.

Bei Krankmeldungen ruft bitte nicht im Sekretariat an, sondern informiere deine Klassenlehrerin/ deinen Klassenlehrer innerhalb von drei Tagen (Email, Brief).

Die beiden Lehrerzimmer (Raum 49 und 50) sind ebenfalls im Verwaltungstrakt.

Herr Trippner, unser Schulassistent, ist meistens im Raum 56 anzutreffen. Er verwaltet die Medien, druckt Arbeitsblätter und kümmert sich um alles Technische.

Für unsere Schule sind zwei Hausmeister zuständig: Herr Bräuning und Herr Liesche. Sie haben wechselnde Dienstzeiten. Meistens trefft ihr sie im Dienstzimmer neben dem Haupteingang an.

An die Hausmeister wendet ihr euch, wenn ihr etwas verloren oder gefunden habt oder auch in Angelegenheiten, die euren Klassenraum betreffen.

Übrigens: Wir sind eine „ups“

Seit 1991 gehört die Cäcilienschule zum internationalen Netz der unesco-projektschulen. Weltweit gibt es in 164 Ländern mehr als 6 000 Schulen, in Deutschland 125.

Diese haben sich zum Ziel gesetzt, die Menschenrechte zu verwirklichen, das Anderssein anderer zu achten und zu schützen, Armut und Elend zu bekämpfen und die Umwelt zu schützen. Hierzu werdet ihr im Unterricht und im Schulleben einiges kennen lernen.

 

Stunden- und Pausenzeiten

Unterricht ist von Montag- bis Freitagvormittag. Für alle Klassen (außer Jg. 5/6) findet aber auch an verschiedenen Nachmittagen verbindlicher Unterricht statt. Hinzu kommen noch Proben- (Musikklassen) und AG-Zeiten, die ihr mit einplanen müsst.
Die kleinen Pausen dienen nur zum Fach- oder Raumwechsel. Die großen Pausen dienen zur Erholung und Entspannung aller.
Hierzu verlassen die 5.-10. Klassen die Räume! Du solltest dich dann möglichst draußen aufhalten. Auf den Gängen darf nicht gerannt werden! Zum Toben und Spielen steht dir der Pausenhof hinter dem Schulgebäude an den Dobbenteichen zur Verfügung. Tischtennisplatten, ein Fußball-/ Basketballfeld, im Sommer ein Volleyballfeld und eine Rasenfläche stehen dir und deinen Klassenkameraden zur Verfügung - macht bitte ausgiebig Gebrauch davon! Natürlich könnt ihr auch dort Frühstücken, Spielen, Schlendern, Plaudern,

Stunde Zeit

 

 
1 07:50 - 08:35
2 08:40 - 09:25
  1. Große Pause (20 min)
3 09:45 - 10:30
4 10:35 - 11:20
  2. Große Pause (20 min)
5 11:40 - 12:25
6 12:30 - 13:15
  Mittagspause (45 min)
7 14:00 - 14:45
8 14:45 - 15:30
  3. Große Pause (15 min)
9 15:45-16:30
  (4. Pause 15 min)
10 16:45-17:15

 

Cafeteria und Aufenthaltsraum

Die Cäciteria ist ab der 1. großen Pause geöffnet. Sie wird von Frau Frerichs mit ihrem Team geführt. Hier gibt's lecker belegte Brötchen, kleine Snacks, Getränke und ein Mittagsangebot ("all-you-can-eat") für jeden Geschmack. Die Speisekarte wechselt täglich und kann über die Homepage eingesehen werden. Die Bezahlung erfolgt bar oder mit Karte (Mia-/Oldenburg).
Bei Bedarf findest gegenüber von R. 18 einen Wasserspeier mit Trinkwasser. Es gibt aber auch im Pausenflur Getränkeautomaten.
In der Cäciteria besteht auch die Möglichkeit, außerhalb der Essenszeiten zu arbeiten und zu lesen. Bitte benimm dich hier so, dass es allen Spaß macht, sich dort aufzuhalten!
 
Nachmittagsunterricht

Nach der 6. Stunde endet der Vormittagsunterricht. Wer am Nachmittag noch Unterricht hat, kann in der 7. Stunde also das Schulgrundstück verlassen, um z.B. zu Hause etwas zu essen. Allerdings braucht ihr in der 5. Klasse hierfür die schriftliche  Erlaubnis eurer Eltern.
 
Hausordnung

Wo viele Menschen zusammenleben, ist ein rücksichtsvolles Miteinander besonders wichtig. Unsere Hausordnung regelt dies. Du lernst sie noch genauer im Unterricht kennen.  
Besonders wichtig: Es besteht ein absolutes Verbot während des Unterrichts Smartphones, Tablets, mp3-Player, etc. zu benutzen oder während der Unterrichtszeit das Schulgelände zu verlassen!
Auch solltest du immer auf deine Wertsachen achten!
Ebenso solltest du von Anfang an selbstverständlich immer pünktlich zum Unterricht erscheinen.
Du findest die aktuelle Hausordnung auf der Startseite unter "Konzeptionen".
 
 Fahrräder
 
Wenn du mit dem Fahrrad zur Schule kommst, stellst du es auf dem Hof ab. Die Stellplätze werden dir von deiner Klassenleitung erklärt. Abschließen nicht vergessen!
 
Unfälle und Unwohlsein
 
Unfälle meldet bitte sofort im Sekretariat. Dort wird der schuleigene Sanitätsdienst aktiviert, der alles weitere veranlasst.

Wenn ihr euch unwohl fühlt, geht bitte nicht einfach nach Hause! Meldet euch bei eurem Fachlehrer ab und geht ins Sekretariat. Dort wird alles weitere geregelt.
 
Beratung und Unterstützung
 
Bei allen Fragen kannst du dich an deine Lehrer oder Mitschüler wenden. Sehr persönliche und schulbezogene Sorgen kannst du auch mit Herrn Heidenreich, unserem Beratungslehrer besprechen. Was du mit ihm besprichst, wird nicht weiterererzählt. Die Schülervertretung (SV) besteht aus gewählten Mitschülern und setzt sich für deine Interessen als Schüler/in und ein lebendiges Schulleben (z.B. Schülerfete) ein. Das SV- Büro befindet sich in Raum 8. Die SV wählt jährlich einen SV- Beratungslehrer, der mit der SV zusammenarbeitet. Zur Zeit sind dies Frau Jansen und Herr Dr. Kandt. Bei besonderem Ärger unter Mitschülern ist unsere Streitschlichter-AG Ansprechpartner.
 
Informationsbretter
 
Natürlich musst du dich immer selbst informieren! Unsere Informationsbretter sind alle im unteren Flur (nahe dem Treppenaufgang) angebracht.

1. Vertretungsplan/Bildschirm:. Wichtig! Hier steht, ob Stunden ausfallen, verlegt werden oder ineinem andere Raum stattfinden. Du hast die Pflicht, dich hier selbst zu informieren!  Er hängt in der Pausenhalle (Foyer) vor dem Treppenaufgang.
2. Mitteilungsbrett "heute/ demnächst": Dieses Brett ist für wichtige kurz-fristige Mitteilungen gedacht. (steht unter dem Vetretungsplan)
3. 'Info-aktuell': neben dem ersten Treppenabsatz hängt ein Brett, an dem aktuelle Mitteilungen oder Informationen der Lehrer oder der Schulleitung stehen. Hier solltet Ihr auch regelmäßig nachschauen.
4. Schülervertretungsbrett:. Hier werden Nachrichten, Vorhaben, Aufrufe oder Bitten der SV bekannt gegeben.
5. Sportbrett:. Hier findest du Informationen zu Sportfesten besonderen Sportangeboten usw.
6. AG-Brett (unterer Flur):.
Ein wichtiges Brett! Ein wichtiges Brett! Hier werden die Arbeitsgemeinschaften (s. auch Startseite, "Jg 5-10") vorgestellt. Genaueres erklärt dir deine Klassenlehrerin/ dein Klassenlehrer.

Bücher

In Raum 80 befindet sich die Schülerausleihbücherei. Sie wird zur Zeit von Frau Pokrant betreut. 2300 Exemplare warten darauf, ausgeliehen zu werden. Die Ausleihzeiten sind z.Zt. dienstags und donnerstags in der 1.großen Pause.

Sport

Uns stehen drei Turnhallen zur Verfügung:

Die Alte OTB-Halle liegt an der Straße (dort ist der Eingang)
Die größere Neue OTB-Halle liegt dahinter (Eingang von der Seite)
Unsere Cäcilienturnhalle ist die kleinste (Eingang vom Innenhof)

Kunst im Gebäude

Mit viel Sorgfalt und großem Aufwand haben Eure Mitschüler Kunstwerke angefertigt, die in unseren Fluren ausgestellt werden und diese optisch bereichern und abwechslungsreich gestalten (-:). Nehmt euch einmal Zeit, diese hervorragenden Arbeiten genauer zu betrachten. Es lohnt sich!

Leider gibt es auch bei uns ab und zu Schüler, die diese Bilder mit hässlichen Schmierereien versehen und sich dabei auch noch toll finden. So etwas ist natürlich unerwünscht und wir finden es ausgesprochen unfair und kindisch )-:!

Wichtige Projekte

Für den Fall, dass du einmal Schwierigkeiten in einem Hauptfach bzw. in Physik und Chemie hast, haben wir das Projekt „Schüler helfen Schülern“ (ShS) eingerichtet. Für ein kleines Entgelt arbeiten ältere, von uns ausgebildete Schüler mit dir die Lücken auf und trainieren mit dir auch richtiges Arbeiten.
 
„Soziales Engagement“ ist zwar eine Selbstverständlichkeit, wir wollen es aber noch mehr fördern, indem wir von jedem/ jeder von euch erwarten, dass ihr im Verlauf der Mittelstufe ein halbes Jahr lang offiziell einen sozialen Dienst zum Allgemeinwohl übernehmt. Davon profitieren natürlich alle. Näheres hierzu erfahrt ihr von euren Klassenleitungen.
 
Tipps zum Arbeiten und Lernen
 

Sicherlich habt ihr selbst schon einige Arbeitsformen entwickelt, mit denen ihr die Schularbeit gut bewältigen könnt. Die gymnasiale Arbeit verlangt aber zunehmend selbständiges und gut organisiertes Arbeiten von euch. Die Anforderungen sind also jetzt höher. Da kann es nicht schaden, sich bei seiner Arbeitstechnik zu verbessern. Unerlässlich ist für euch spätestens ab jetzt eine Grundausstattung an Arbeitsmaterial: verschiedene Stifte, ein Schreibblock, ein Hausaufgabenheft und ein Terminplaner. Macht euch immer einen genauen Wochen- und Monatsplan!

Tipp 1: Ein fester, organisierter Arbeitsplatz!

Man braucht einen festen Arbeitsplatz, an dem nur für die Schule gearbeitet wird. Dazu benötigt man nicht unbedingt gleich ein eigenes Zimmer, aber ständig einen Platz in einem Raum, in dem man ungestört arbeiten kann.

Keine Störung während des Lernens!

Das ist den meisten klar. Aber: eine wissenschaftliche Studie belegt, dass Musik hören die Konzentration stört und man langsamer arbeitet. Dabei ist es egal, ob man Pop, Klassik oder Rock hört. Auch wenn manche sagen, sie könnten nur mit Musik arbeiten, ist dies Einbildung. Musik gehört nur in die Arbeitspausen.

Ein gemütlicher Arbeitsplatz!

Der Arbeitsplatz sollte so gemütlich wie möglich und nach euren Vorstellungen gestaltet sein! Je angenehmer ihr die nächste Umgebung empfindet, um so weniger Widerwillen kommt gegen das Lernen auf.

Feste Arbeitsgewohnheiten verbessern die Leistungsfähigkeit!

Dazu gehört neben festen Arbeitszeiten eine klare und feste Schreibtischordnung und eine ReiheZubehör, das alltägliche Werkzeug: Schreibzeug, Papier und genügend Schmierpapier, Lineal, Bleistift und Spitzer, Radiergummi, Filzschreiber, Kleber, Büroklammern, Pinwandnadeln....

Ordnung mit System auf dem Schreibtisch halten!

Nur benötigtes Material gehört auf den Schreibtisch. Alles andere stört und lenkt ab. So sieht z.B. ein "Profi-Arbeitsplatz“ aus:

Dies ist nur eine Möglichkeit, es gibt auch andere! Natürlich kann sich jeder sein System schaffen, aber wichtig ist es, überhaupt eins zu haben.

Tipp 2: Gute Arbeitsorganisation: Feste Arbeits- und Pausenzeiten

Der Lerneinstieg: Zehn bis fünfzehn Minuten Anwärmzeit.

Zunächst muss sich das Gehirn überhaupt auf Lernen einstellen und sich lösen von dem, was ihr kurz vorher getan habt. Diese Umstellung braucht Zeit. In der ersten Viertelstunde kann man deshalb verhältnismäßig wenig leisten. Danach steigt die Leistungsfähigkeit schnell an und sinkt nach etwa 30 Minuten wieder leicht ab. Nach 45 Minuten solltet ihr eine kurze Pause einlegen.

Einteilung der Hausaufgaben: Aufgaben in Portionen von 15-30 Min.

Dazu nehmt euch am besten das Hausaufgabenheft vor und überlegt, wie sich die Aufgaben in sinnvolle und überschaubare Portionen einteilen lassen – das kann schon gleich in der Schule geschehen. Dabei sollte jede Portion so gewählt werden, dass sie in etwa fünfzehn bis dreißig Minuten Arbeitszeit zu schaffen ist.

Man kann die Aufgaben auch auf kleine Zettel schreiben und diese in der vorgesehenen Reihenfolge an ein Pinbrett heften. Nachdem eine Aufgabe geschafft ist, entfernt man sie vom Pinbrett. Das schafft einen sichtbaren Erfolg, der anspornt.

Beginnt stets mit etwas Leichtem!

Nach den zirka fünfzehn Minuten Anwärmzeit sollten die schwierigsten Aufgaben erledigt werden, gegen Ende wieder etwas leichtere und zum Schluss noch einmal eine etwas härtere Nuss (s. Abb.)

Mündliches und Schriftliches abwechseln!

Hierbei steht "S“ für Schriftliches und "M“ für Mündliches. Diese S und M werden in die Arbeitsverlaufkurve in der kleinen Grafik eingesetzt. Die Größe der Buchstaben soll anzeigen, wie schwierig und umfangreich eine Aufgabe ist.

Nach Mahlzeiten nur geringe Leistungsfähigkeiten!

Nach einer Hauptmahlzeit solltet ihr mit dem Lernen noch etwa eine Stunde warten und in dieser Zeit etwas tun, das euch auf angenehme Weise entspannt.

Natürlich kann man auch gleich nach dem Essen anfangen, aber in dieser Zeit wird das meiste Blut zur Verdauung gebraucht und man ist träge und eher müde. Um wirklich gute Lernleistungen zu vollbringen, benötigt man dann eben viel mehr Zeit.

Pausen sind notwendiger Bestandteil der Arbeitszeit!

Das Gehirn veranlasst uns mitten in der Arbeit mitunter zu Tagträumen. Es handelt sich dabei um eine sogenannte ???unbewusste Pause“, die von Zeit zu Zeit automatisch eintritt, etwa dreißig Sekunden andauert und die nicht unterdrückt werden sollte, weil sie eine Art Ventil darstellt, mit dessen Hilfe sich dein Körper kurzfristig erforderliche Entspannung schafft Ein schlechtes Gewissen kann man sich bei den unbewussten wie auch bei allen sinnvoll eingelegten Pausen sparen.

Tipp 3: Aktiv mitarbeiten und freies Sprechen im Unterricht – gegen "Hänger" und Langeweile. 
Wenn ihr das Gefühl habt, der Unterricht geht an euch vorbei oder ihr habt etwas nicht verstanden, hilft das Abschreiben vom Banknachbarn oder gar Stören und Albernsein nicht weiter. Anstatt euch aus Bequemlichkeit oder aus Angst zurückzuziehen, solltet ihr eure Scheu überwinden und euch melden.

Sagt genau, von wo ab ihr die Aufgabe nicht mehr verstanden habt oder was euch stört. Eure Lehrer werden es euch sicherlich noch mal erklären und darauf eingehen. Was glaubt ihr, wie froh viele eurer Mitschüler sind, die ebenfalls nicht mitgekommen sind, aber zu bequem oder zu feige zum Fragen waren!

Aktive Mitarbeit heißt zuhören, mitdenken, mitreden, Fragen stellen!

In der Regel müsst ihr in der Schule mehr Fragen beantworten als stellen. Wer zu den Schülern gehört, die meist gewissenhaft lernen und sich ordentlich vorbereiten, aber trotzdem aufatmen, wenn nicht sie, sondern ein Mitschüler ausgefragt wird, sich also scheut vor der Klasse zu sprechen, sollte einmal versuchen, zu Hause ganz für sich allein »Schule« zu spielen.

Man stellt sich vor, vom Lehrer aufgerufen worden zu sein und vor der Klasse zu stehen. Nun trägt man vor, was man vorbereitet hat. Am besten kann man sich beurteilen und verbessern, wenn man sich auf Tonband aufnimmt. Sicherlich stellt ihr bald fest, dass euch diese häuslichen Proben helfen, im Unterricht selbstbewusster anzutreten.

Tipp 4: Der Umgang mit Lehrern und Mitschülern

 

Wie in jedem Beruf gibt es auch unter Lehrern einige, die euch nicht so gut gefallen werden, aus welchen Gründen auch immer. Zum Glück sind das nur wenige. Diese muss man eben ertragen - mehr ist dazu nicht zu sagen. Die Mehrzahl eurer Lehrer aber ist grundsätzlich bereit, ein gutes Verhältnis zu ihren Schülern aufzubauen und zu pflegen.

Das gleiche gilt auch für eure Mitschüler. Nicht alle werden euch auf Anhieb sympathisch sein oder für euch ihr Interesse zeigen. Hier gilt es, sich gegenseitig in seinem Anderssein zu akzeptieren und zu respektieren. Es geht also um die Beachtung allgemein gültiger Umgangsformen unter Menschen, die sich gegenseitig ernst nehmen.

 

Verletzende Äußerungen bereinigen!

Sollten sich verletzende und herabsetzende Äußerungen in einer Klasse oder durch einen Lehrer häufen, muss die Person daraufhin angesprochen werden - am besten direkt oder nach der Stunde, wenn der erste Zorn verflogen ist. Wenn ein Gespräch jedoch abgelehnt wird, sollten Eltern oder Vertrauenslehrer eingeschaltet werden. Eure Klassenlehrer behandeln die Thematik noch genauer im Unterricht.

Gute Mitarbeit im Unterricht führt oft zu einem anständigen Arbeitsklima zwischen Klasse und Lehrer. Dann bleibt auch eher Zeit, um Schulprobleme allgemeiner Art im Unterricht zu besprechen.
Im Team geht es dabei oft besser und effektiver, aber habt auch ruhig den Mut, einmal gegen den Strom zu schwimmen, wenn ihr davon überzeugt seid!

Egal, worum es geht: ob um ungerechte Behandlung, Klassenarbeitstermine, Zensuren - ein persönliches sachliches Gespräch mit dem Lehrer oder Mitschüler ist ein Ansatzpunkt, um das Verhalten auf euer und eurer Mitschüler Interesse hin zu beeinflussen.
Weitere und ausführliche Informationen hierzu findet ihr in:
Wolfgang Endres: Gewusst wie, bewährte Lerntipps für Schülerinnen und Schüler, Studienhaus St. Blasien, Sparkassen Schulservice.)

 

 

So, das wären unsere ersten Informationen!
Kundschafte bitte alles aus und wirf auch einen kritischen Blick auf deinen Klassenraum: Gefällt er dir so? Haltet Ihr ihn in Ordnung? Was könnte man ändern?
 
Eure Lehrer und die Schulleitung.